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Briefe sind Ihr zweitwichtigstes Kommunikationsmittel


Reden muss man glücklicherweise selten halten. Briefe dagegen werden fast täglich geschrieben.

Jeder Brief gibt Ihnen die Möglichkeit, zu jemandem nett und freundlich zu sein. Und ihn somit für sich einzunehmen.

Der Inhalt eines Briefes ist wichtig – natürlich. Genau so wichtig (oder vielleicht sogar noch wichtiger) aber ist die Art, wie Sie schreiben. Nett zu schreiben, ist ganz einfach: Sie müssen sich nur vorstellen, an wen Sie schreiben: an einen netten Menschen.

Schreiben Sie nicht an den Chef-Einkäufer oder an den Sachbearbeiter oder an den Vertriebsleiter oder an den Betriebsrats-Vorsitzenden – schreiben Sie an einen netten Menschen.

Ach so, der Chef-Einkäufer Ihres wichtigsten Kunden ist kein netter Mensch; er ist sogar ein ausgesprochener Stinkstiefel. Also dann ist es um so wichtiger, dass Sie ihm liebenswürdig kommen.

Mein Vorschlag: Lassen Sie mich Ihren nächsten Brief an ihn formulieren. Mir fällt das leichter, weil ich diesen alten Grantler ja gar nicht kenne, und folglich keine hard feelings ihm gegenüber habe.
Probieren Sie es einfach einmal.

PS Falls Sie mich jetzt fragen, was Ihr wichtigstes Kommunikationsmittel ist? Das gemeinsame Mittagessen* beim „Brenner“ an der Maximilianstraße.

* Kann allerdings ein bißchen teuer werden, wenn Sie es angenommen mit 500 Chef-Einkäufern zu tun hätten (meine Briefe sind da deutlich günstiger).

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